free-working-dogs.ch
© Antje Noll - Haus Letzi - 7323 Wangs
Wer Freude bei der Arbeit hat, ist im Stande viel zu leisten.

Werdegang

… oder „Wie ich zum Hundetraining kam“

Schon als Kind stand auf meiner Wunschliste ein Hund (neben einem eigenen Ross) ganz oben. Aber da meine Eltern einem Vierbeiner, der so viel Aufmerksamkeit benötigt, mehr als skeptisch gegenüberstanden, musste ich warten, bis ich mit Anfang zwanzig mir in eigener Wohnung meinen Traum erfüllen konnte. Im Jahr 2001 waren Hundeschulen rar gesäht und die Grundeinstellung noch weitestgehend auf Dominanz dem Hund gegenüber ausgerichtet. Nur ordentlich Druck machen, dann kommt das schon. Bei Problemen wurde das Symptom unterdrückt, nicht an den Auslösern gearbeitet. Der Hund hat tatsächlich gehört, aber von freudigem Folgen, wie ich es von meinen jetzigen Hunden kenne: Keine Spur! Der beste Freund des Menschen? Behandelt wie ein Sklave? Irgendwas stimmte da doch nicht? Ich begann, mich mit dem Hundeverhalten auch in der Theorie zu beschäftigen und wälzte einige Bücher. Einiges, was ich aus eigener Beobachtung vermutet hatte, wurde bestätigt und noch mehr, was ich mir vorher nicht erklären konnte, war plötzlich glasklar. Und dadurch wurde ganz nebenbei das Verhältnis zu meinem Hund ein ganz anderes. Jetzt, wo ich wusste, wie mein Hund lernt, hatte ich das Training / die Erziehung dementsprechend teilweise sogar unbewusst angepasst. Das Ergebnis war überwältigend: Ich hatte einen glücklichen Hund, der TROTZDEM gut folgt. Sogar Prinzessin Klaus, die ich 2011 mit zweieinhalb Jahren aus dem Tierschutz mit der Ansage «lebenslange Leinenpflicht / keine Kleintiere im Umfeld» übernommen habe, lässt sich mittlerweile von fliehenden Rehen abrufen, nutzt mit Hühnern und Enten gemeinsam einen Garten. Das war eine grosse Portion Arbeit mit einigen Rückschlägen, aber die Geduld, so ein Thema über Monate anzugehen, hat sich gelohnt. Neben der „alten Dame“ wohnen bei uns noch Alma, eine Grosse Schweizer Sennenhündin, die ich recht erfolgreich im Begleithundesport führe, die mich bei meiner Arbeit als Hundetrainerin als „Komparsin“ begleitet und Xylia, eine junge deutsche Schäferhündin in Ausbildung IPO. Trotz allem Ehrgeiz sind mir Sozialverträglich- und Alltagstauglichkeit sehr wichtig. Nachdem ich schon das ein oder ander Seminar besucht hatte, wollte ich nun das gesammelte Wissen erweitern und habe innert kurzer Zeit an der Hunde-Uni in Schwarzenbach die Ausbildung zur Hundetrainerin plus die Erweiterungskurse „Welpengruppenleiterin“ und „Junghundetrainer“ abgeschlossen. Zusätzlich darf ich mich seit Anfang 2018 noch NHB-Fachperson nennen. Seit 2017 bin ich im SC OG Sarganserland als Trainerin im Grund- und Erziehungskurs, als Übungsleiterin „Sporthunde“, sowie im Leiterteam in der Plauschgruppe tätig. Das Feedback war durchweg sehr gut und es stellte sich schnell heraus, dass die Nachfrage nach kleinen und vor allem rein positiv geführten Gruppen im Umkreis recht hoch ist, das Angebot aber fast nicht vorhanden. Daraus hat sich dann ergeben, dass ich Mitte 2017 den Schritt in die Selbstständigkeit im Nebenerwerb gewagt und nun neben meinem Haupterwerb aus meinem Hobby einen Beruf gemacht habe.
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© Antje Noll

Werdegang

… oder „Wie ich zum Hundetraining

kam“

Schon als Kind stand auf meiner Wunschliste ein Hund (neben einem eigenen Ross) ganz oben. Aber da meine Eltern einem Vierbeiner, der so viel Aufmerksamkeit benötigt, mehr als skeptisch gegenüberstanden, musste ich warten, bis ich mit Anfang zwanzig mir in eigener Wohnung meinen Traum erfüllen konnte. Im Jahr 2001 waren Hundeschulen rar gesäht und die Grundeinstellung noch weitestgehend auf Dominanz dem Hund gegenüber ausgerichtet. Nur ordentlich Druck machen, dann kommt das schon. Bei Problemen wurde das Symptom unterdrückt, nicht an den Auslösern gearbeitet. Der Hund hat tatsächlich gehört, aber von freudigem Folgen, wie ich es von meinen jetzigen Hunden kenne: Keine Spur! Der beste Freund des Menschen? Behandelt wie ein Sklave? Irgendwas stimmte da doch nicht? Ich begann, mich mit dem Hundeverhalten auch in der Theorie zu beschäftigen und wälzte einige Bücher. Einiges, was ich aus eigener Beobachtung vermutet hatte, wurde bestätigt und noch mehr, was ich mir vorher nicht erklären konnte, war plötzlich glasklar. Und dadurch wurde ganz nebenbei das Verhältnis zu meinem Hund ein ganz anderes. Jetzt, wo ich wusste, wie mein Hund lernt, hatte ich das Training / die Erziehung dementsprechend teilweise sogar unbewusst angepasst. Das Ergebnis war überwältigend: Ich hatte einen glücklichen Hund, der TROTZDEM gut folgt. Sogar Prinzessin Klaus, die ich 2011 mit zweieinhalb Jahren aus dem Tierschutz mit der Ansage «lebenslange Leinenpflicht / keine Kleintiere im Umfeld» übernommen habe, lässt sich mittlerweile von fliehenden Rehen abrufen, nutzt mit Hühnern und Enten gemeinsam einen Garten. Das war eine grosse Portion Arbeit mit einigen Rückschlägen, aber die Geduld, so ein Thema über Monate anzugehen, hat sich gelohnt. Neben der „alten Dame“ wohnen bei uns noch Alma, eine Grosse Schweizer Sennenhündin, die ich recht erfolgreich im Begleithundesport führe, die mich bei meiner Arbeit als Hundetrainerin als „Komparsin“ begleitet und Xylia, eine junge deutsche Schäferhündin in Ausbildung IPO. Trotz allem Ehrgeiz sind mir Sozialverträglich- und Alltagstauglichkeit sehr wichtig. Nachdem ich schon das ein oder ander Seminar besucht hatte, wollte ich nun das gesammelte Wissen erweitern und habe innert kurzer Zeit an der Hunde-Uni in Schwarzenbach die Ausbildung zur Hundetrainerin plus die Erweiterungskurse „Welpengruppenleiterin“ und „Junghundetrainer“ abgeschlossen. Zusätzlich darf ich mich seit Anfang 2018 noch NHB-Fachperson nennen. Seit 2017 bin ich im SC OG Sarganserland als Trainerin im Grund- und Erziehungskurs, als Übungsleiterin „Sporthunde“, sowie im Leiterteam in der Plauschgruppe tätig. Das Feedback war durchweg sehr gut und es stellte sich schnell heraus, dass die Nachfrage nach kleinen und vor allem rein positiv geführten Gruppen im Umkreis recht hoch ist, das Angebot aber fast nicht vorhanden. Daraus hat sich dann ergeben, dass ich Mitte 2017 den Schritt in die Selbstständigkeit im Nebenerwerb gewagt und nun neben meinem Haupterwerb aus meinem Hobby einen Beruf gemacht habe.
Wer Freude bei der Arbeit hat, ist im Stande viel zu leisten.